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Es gibt viele Geschichten und Berichte über die positive,
"heilsame" Wirkung von Tieren, z. B. im Rahmen einer "Delphintherapie" oder "Hippotherapie".
Es gibt aber auch Studien über die Wirkung von Tieren in Senioren- und
Pflegeheimen: bei Senioren, die die Möglichkeit bekamen ein Meerschweinchen,
Kaninchen oder einen Vogel zu pflegen oder zumindest deren Gegenwart in
Senioren- und Pflegeheimen zu genießen, konnten Depressionen gelindert und
zurückgezogene Menschen wieder mit ihrer Umwelt in Kontakt treten.
Tierunterstütze Aktivitäten sind sowohl in somatischen
Therapien, als auch in (psycho-) sozialen oder sozialpädagogischen Maßnahmen,
sowie in der Psychotherapie zu finden. (Tiere als "Co-Therapeuten").
Die positive Wirkung von Tieren auf den Menschen beruht auf
grundlegenden Tatsachen :
 | das Tier akzeptiert den Menschen so wie er ist.
Behinderungen, Beeinträchtigungen, Schwächen, Sprachschwierigkeiten,
Gehörlosigkeit, Depressionen, Autismus, Einnässen, schlechte Schulnoten , was
auch immer: es hat für das Tier keinerlei Bedeutung. |
 | Das Tier urteilt und bewertet nicht. |
 | die Beziehung des Tieres zum Menschen ist bedingungslos
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 | das Tier ermöglicht emotionale und körperliche Nähe sowie
Wärme |
 | Kommunikation mit dem Tier und über das Tier |
 | die Beziehung zu einem Tier kann den Wiederaufbau
sozial-emotionaler Beziehungen unterstützen |
 | das Tier kann ein erster Gefährte oder Freund sein, der
ein Stück aus der Isolation führt |
 | Emotionalität, Verantwortlichkeit und Empathie werden
gefördert |
 | neues Selbstwertgefühl kann aufgebaut werden |
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Hundebesuche in Kindergarten und Grundschule
Mit Hunden kann man ganz herrlich spielen und herumtollen.
Wir können mit unseren vierbeinigen Freunden sogar sprechen und sie antworten.
Aus ihrem Verhalten kann man erkennen, was sie möchten.
Leider gibt es viele Kinder und Erwachsene, die Hunde nur
vom Vorübergehen kennen. Manche wurden angebellt oder angeknurrt. Und weil sie
keinen Umgang mit Hunden haben, wissen sie nicht, warum ein fremder Hund
offensichtlich unfreundlich war. Vielleicht haben sie sogar Angst vor ihm. Es
ist natürlich wichtig, dass Kinder und Erwachsene Hunden mit Respekt begegnen.
Angst sollte aber niemand haben.
Ziel der Hundebesuche ist es, den Kindern das richtige
Verhalten mit Hunden zu
vermitteln, damit sie im alltäglichen Umgang mit bekannten oder fremden Hunden
sicherer und verständnisvoller werden. In den Besuchen soll durch den
spielerischen Umgang mit dem Hund eine vertrauensvolle und angstfreie Begegnung
zwischen dem Hundebesitzer, dem Hund und den Kindern ermöglicht werden. Im
täglichen Umgang mit bekannten und fremden Hunden sollen die Kindern Sicherheit,
Einfühlungsvermögen und Selbstvertrauen gewinnen.
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